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Leistungen

Webdesign & Website-Entwicklung für Augenoptiker und Augenkliniken

Was in einem Projekt steckt, wie lange es dauert und was am Ende auf der Rechnung steht. Der vollständige Leistungsumfang – ohne Agentursprech.

Brillenfassung auf einem Mikrofasertuch am Beratungstisch eines Optikergeschäfts, dahinter eine Wand mit Fassungen im Tageslicht

Was im Projekt enthalten ist

Wir arbeiten mit einem festen Leistungsumfang statt mit einer Liste von Zusatzposten. Was eine Optiker-Website heute braucht, ist kein Sonderwunsch – es ist die Grundausstattung.

BausteinWas darin steckt
WebdesignIndividuelles Layout, Bildkonzept, Typografie – keine Vorlage, in die Ihr Logo gesetzt wird
WebentwicklungUmsetzung, Ladezeit-Optimierung, Formulare, Schnittstellen zu Ihren Systemen
InhalteSeitenstruktur, Texte für alle Standardseiten, Vorlage für Ihre Fotos
Online-TerminbuchungBuchungsstrecke, Bestätigungen, Erinnerungen, Anbindung an Ihren Kalender
BarrierefreiheitWCAG 2.1 AA, Prüfung mit Screenreader und Tastatur, Erklärung zur Barrierefreiheit
SEO-FundamentStruktur, Metadaten, strukturierte Daten, Sitemap, Weiterleitungen alter Adressen
RechtImpressum, Datenschutzerklärung und Cookie-Freiheit als Teil des Konzepts
BetriebHosting in Deutschland, Updates, Sicherung, ein fester Ansprechpartner

Webdesign: gestaltet am echten Inhalt

Die meisten Websites entstehen falsch herum: Erst wird ein Layout gebaut, dann wird Text hineingegossen, bis der Platz voll ist. Das Ergebnis kennen Sie – Seiten, auf denen viel steht und nichts gesagt wird.

Wir drehen die Reihenfolge um. Zuerst klären wir, welche Fragen Ihre Kundinnen und Kunden mitbringen: Was kostet eine Gleitsichtbrille? Übernimmt die Kasse die Kinderbrille? Wie lange dauert eine Kontaktlinsenanpassung? Erst wenn diese Antworten stehen, entsteht die Gestaltung – am echten Text, mit echten Bildern aus Ihrem Geschäft.

Was dabei herauskommt, sieht bewusst nicht nach Vorlage aus. Große, ruhige Typografie, viel Weißraum, echte Fotos statt Stockmaterial und an jeder Stelle ein klarer nächster Schritt. Eine Seite, die so sorgfältig gemacht ist wie Ihre Beratung.

Webentwicklung: was wir selbst bauen

Baukästen und Themes stoßen genau dort an ihre Grenze, wo es für ein Optikgeschäft interessant wird: bei der Anbindung an Ihre Software, bei der Kontrolle über Ladezeit und Barrierefreiheit, bei allem, was es nicht als Plugin gibt.

Typische Entwicklungen aus unseren Projekten:

  • Schnittstellen zur Praxis- oder Ladensoftware – Termine, Kundendaten und Aufträge laufen ohne doppelte Pflege.
  • Interne Werkzeuge – Auftragsübersichten, Erinnerungen an fällige Sehtests, Listen für die Werkstatt.
  • Kundenportale – Auftragsstatus, gespeicherte Werte, Nachbestellung von Kontaktlinsen.
  • Filialstrukturen – eigene Seiten, eigene Öffnungszeiten und eigene Buchungskalender pro Standort.

Alles, was wir bauen, gehört Ihnen. Keine Lizenzmodelle, die den Zugriff auf Ihre eigenen Daten an ein Abo binden.

Online-Terminbuchung und Anbindung

Die Terminbuchung ist der Punkt, an dem sich eine Website rechnet. Sie nimmt Druck vom Telefon, sie nimmt Termine entgegen, während das Geschäft geschlossen ist, und sie senkt Terminausfälle durch automatische Erinnerungen um bis zu 75 Prozent.

Wichtig ist, dass sie zu Ihren Abläufen passt und nicht umgekehrt. Deshalb klären wir vorher, welche Leistungen überhaupt online buchbar sein sollen, wie viel Zeit jede davon braucht, wer sie durchführt und welche Puffer Sie im Kalender behalten wollen. Sichtbar sind am Ende nur die Zeiten, die Sie freigegeben haben.

Virtual Try-On und weitere Tools

Der Virtual Try-On legt Fassungen per Kamera direkt im Browser aufs Gesicht – ohne App, ohne Anmeldung. Kundinnen und Kunden probieren zu Hause, merken sich Favoriten und kommen mit einer Vorauswahl ins Geschäft. Die Beratung übernehmen Sie, nur besser vorbereitet.

Dazu kommen die kleineren Werkzeuge, die im Alltag mehr bewegen, als ihr Aufwand vermuten lässt: Merklisten, Gutscheine, Erinnerungen an fällige Sehtests, digitale Formulare für die Anamnese, ein Bereich für Zuweiser.

Barrierefreiheit: BFSG und WCAG 2.1 AA

Seit dem 28. Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG). Betroffen sind Websites, über die Verbraucher Dienstleistungen buchen oder Produkte kaufen – eine Online-Terminbuchung genügt. Maßstab ist die Norm EN 301 549 und damit WCAG 2.1 Stufe AA.

Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten und höchstens zwei Millionen Euro Jahresumsatz sind bei Dienstleistungen ausgenommen; für Produkte gilt die Ausnahme nicht. Ob Sie darunterfallen, sollten Sie nicht raten.

Für uns ist das ohnehin keine Frage der Pflicht. In keiner anderen Branche ist der Anteil sehbeeinträchtigter Besucher so hoch wie in Ihrer: Menschen mit Katarakt, Makuladegeneration oder Glaukom sind genau die, die Ihre Seite lesen sollen. Deshalb gehören Kontrastprüfung, Tastaturbedienung, Screenreader-Test und die Erklärung zur Barrierefreiheit bei uns zum Standard und nicht zum Angebot.

Das Fundament für lokale Sichtbarkeit

Wir sind keine SEO-Agentur, aber wir liefern kein Fundament ab, auf dem später niemand aufbauen kann. Eingebaut ist deshalb alles, was sich nachträglich nur teuer ändern lässt:

  • eine Seitenstruktur mit je einer Seite pro Leistung und pro Standort statt einer Sammelseite für alles;
  • strukturierte Daten als LocalBusiness beziehungsweise Optician, damit Adresse, Öffnungszeiten und Leistungen zweifelsfrei verstanden werden;
  • eigene Titel und Beschreibungen je Seite statt einer automatischen Wiederholung des Firmennamens;
  • Ladezeiten, die auch auf dem Mobilfunknetz stehen – der Punkt, an dem Baukastenseiten regelmäßig scheitern;
  • dauerhafte Weiterleitungen aller alten Adressen, damit vorhandene Platzierungen den Umzug überstehen.

Wie es danach weitergeht – Google Business Profile, Bewertungen, Inhalte – steht ausführlich in unserem Beitrag zu SEO für Optiker.

Für wen wir arbeiten

Augenoptiker. Inhabergeführte Geschäfte und kleine Ketten. Hier zählt lokale Sichtbarkeit, ein Auftritt, der zur Beratung passt, und eine Terminbuchung, die das Telefon entlastet. Was eine Optiker-Website heute leisten muss, haben wir in einem eigenen Leitfaden zusammengeschrieben.

Augenkliniken. Andere Ausgangslage: Es geht um einen Eingriff am Auge, nicht um eine Brille. Das Heilmittelwerbegesetz begrenzt, womit geworben werden darf, Gesundheitsdaten sind nach Art. 9 DSGVO besonders geschützt, und neben Patienten ist der Zuweiserbereich oft der wichtigere Teil der Seite. Mehr dazu im Beitrag zum Webdesign für Augenkliniken.

Optometrie und Sehzentren. Spezialisierte Anbieter mit erklärungsbedürftigen Leistungen – Myopie-Management, Sportoptik, Low Vision. Hier entscheidet, ob die Website den Unterschied zum Standardangebot um die Ecke verständlich macht.

Ablauf: vier Schritte, acht Wochen

In der Regel liegen acht Wochen zwischen Kickoff und Livegang. Ihr eigener Aufwand liegt bei rund sechs Stunden, verteilt auf den ganzen Zeitraum.

  1. Zuhören (Woche 1). Geschäft, Zahlen, Wettbewerb. Wir suchen die Stellen, an denen heute Anfragen verloren gehen.
  2. Konzept und Inhalte (Woche 2–3). Seitenstruktur, Texte, Bildkonzept, Auswahl der Tools.
  3. Design und Entwicklung (Woche 4–7). Gestaltung am fertigen Inhalt, dann Umsetzung. Zwei Feedbackrunden sind enthalten.
  4. Launch und Betreuung (Woche 8). Livegang, Einweisung Ihres Teams, danach laufende Pflege.

Der längste Posten ist selten die Technik, sondern die Inhalte – Texte, Fotos vom Geschäft und vom Team. Wer die früh bereitstellt, ist deutlich schneller fertig.

Was das kostet

Sie bekommen vor Projektstart ein Festpreisangebot. Keine Stundenabrechnung, keine Nachträge für Dinge, die von Anfang an klar waren.

Den Preis treibt nicht die Zahl der Seiten, sondern der Funktionsumfang. Eine sorgfältig gemachte Website mit klarer Struktur und Kontaktweg liegt deutlich unter einem Projekt mit Terminbuchung, Anbindung an Ihre Praxissoftware und Virtual Try-On. Welche Stufe sich für Sie rechnet, klären wir im Erstgespräch – dort nennen wir Ihnen eine konkrete Zahl statt einer Spanne.

Was nach dem Launch passiert

Eine Website ist kein Möbelstück, das einmal aufgestellt wird. Öffnungszeiten ändern sich, Aktionen kommen dazu, Browser und Sicherheitsanforderungen entwickeln sich weiter.

Deshalb gehört die Pflege dazu: Updates und Sicherungen laufen bei uns, kleine Änderungen erledigen wir auf Zuruf, größere planen wir gemeinsam. Sie haben einen festen Ansprechpartner und feste Reaktionszeiten – auch Jahre nach dem Launch. Gehostet wird in Deutschland, mit Auftragsverarbeitungsvertrag und ohne Cookie-Banner, weil wir Sie nicht tracken.

Häufige Fragen zur Zusammenarbeit

Bauen Sie auch auf einer bestehenden Website weiter?
Manchmal. Wenn Struktur und Technik tragen, sparen wir Ihnen den Neubau und arbeiten an den Stellen, die wirklich Wirkung haben. Häufiger lohnt sich der Neuanfang: Bei Seiten, die über Jahre um Plugins herumgewachsen sind, kostet das Ausbessern am Ende mehr als der Neubau – und die Ladezeit bleibt trotzdem schlecht. Wir sehen uns Ihre Seite vorher an und sagen Ihnen, welcher der beiden Wege der günstigere ist.
Auf welcher Technik läuft die Website?
Auf einem modernen JavaScript-Framework mit vorgerenderten Seiten, ausgeliefert von einem Server in Deutschland. Für Sie zählt vor allem das Ergebnis: Seiten, die in unter einer Sekunde stehen, saubere HTML-Struktur für Suchmaschinen und Screenreader, kein Plugin-Zoo, der monatlich Sicherheitslücken nachliefert.
Kann ich Inhalte später selbst pflegen?
Ja, sofern Sie das möchten. Wir richten die Bereiche, die sich tatsächlich ändern – Öffnungszeiten, Aktionen, Team, Beiträge – so ein, dass Ihr Team sie ohne technische Kenntnisse bearbeiten kann, und weisen Sie beim Launch darin ein. Wer das nicht will, meldet sich bei uns; kleine Änderungen sind in der Pflege enthalten.
Verliere ich beim Relaunch meine Google-Rankings?
Nicht, wenn der Umzug sauber gemacht wird. Jede alte Adresse bekommt eine dauerhafte Weiterleitung (301) auf ihren Nachfolger, Titel und Inhalte werden übernommen statt neu erfunden, und die Sitemap wird beim Livegang neu eingereicht. Eine kurze Schwankung in den ersten Wochen ist normal, ein dauerhafter Einbruch nicht.
Arbeiten Sie auch für Kunden in Österreich und der Schweiz?
Ja. Wir arbeiten für Optiker und Kliniken in Deutschland, Österreich und der Schweiz. In der Schweiz gilt zusätzlich das revidierte Datenschutzgesetz (revDSG); wer Patientinnen und Patienten aus der EU behandelt, muss außerdem die DSGVO beachten. Wir berücksichtigen das im Konzept, ersetzen aber keine Rechtsberatung.

Sprechen wir über Ihr Projekt.

30 Minuten, unverbindlich. Danach wissen Sie, welcher Umfang für Sie sinnvoll ist und was er kostet.

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